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Modehaus am Postplatz erstrahlt in klassischer Eleganz

Auf drei Ebenen und mit einer Verkaufsfläche von rund 450 Quadratmetern eröffnete das Modehaus am Postplatz im April 2018 in Görlitz – mitten im Dreiländereck zwischen Deutschland, Tschechien und Polen. „Wir haben ein stilvolles Ambiente geschaffen und für schöne Mode den richtigen Rahmen“, berichtet Projektmanager Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel. Das Storedesign, inklusive eines ausgefeilten Lichtkonzepts, plante und realisierte das international tätige Ladenbauunternehmen Dula.

Seit April 2018 bietet das neue Modehaus in der Görlitzer Innenstadt hochwertige Kollektionen für Damen und Herren. Investor Prof. Dr. Winfried Stöcker, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Euroimmun Medizinische Labordiagnostik AG, eröffnete das Modehaus, um schon jetzt einen Vorgeschmack auf das noch im Bau befindliche Kaufhaus Görlitz zu bieten. Mit Premiummarken, geschulten Stilberatern, großzügigen Umkleidekabinen und einem exklusiven Ambiente soll das Shoppen im Modehaus am Postplatz zu einem besonderen Erlebnis werden.

„Im stationären Modehandel wird Einkaufen immer mehr zum Freizeitvergnügen – das Angebot geht weit über die reine ‚Besorgung‘ hinaus“, bestätigt Heinz-Herbert Dustmann, Geschäftsführer der Dula-Gruppe. Für das perfekte Shopping-Erlebnis ist die Ausstattung der entscheidende Dreh- und Angelpunkt. Ganzheitlicher Ladenbau und professionelle Lichtplanung tragen dazu bei, positiv und dauerhaft in Erinnerung zu bleiben. Für Händler wird beides zum Alleinstellungsmerkmal, Türöffner und Wiedererkennungswert.

Storedesign spiegelt klassische Eleganz wieder

„Die Gestaltung des Storedesigns sollte, basierend auf dem hochwertigen Sortiment, schlichte und klassische Eleganz wiederspiegeln“, berichtet Dula-Architektin Ulrike Dinand, die, unter kontinuierlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden, mit der Planung betraut war. Gemeinsam mit der projektleitenden Architektin Lei Zhu wählte Dinand hochwertige Materialien wie Solnhofener Naturstein-Platten und Birnbaumfurnier aus. Schwarzes Metall wie auch weiße und schwarze Kunststoffe unterstreichen das gewünschte Ambiente mit zeitloser, schlichter Eleganz.

Auch die zahlreichen Fenster sollten ansprechend in das Gesamtkonzept integriert werden. Alle Fenster spielten nicht nur für die Möblierungsplanung eine wichtige Rolle: Auch das Lichtkonzept musste speziell auf die Situation abgestimmt werden.

Dula rückt Sortiment ins rechte LED-Licht

Aufgrund der architektonischen Gegebenheiten mit vielen Fenstern, beeinflusst das Tageslicht die Inszenierung der Ware im Innenraum stark. Um in den dadurch entstehenden „Extremsituationen“, klarer Tag und dämmeriger Abend, dennoch eine professionell angepasste Farbsteuerung und Helligkeitsregelung gewährleisten zu können, „haben wir für dieses Projekt den Einsatz von regelbaren tunable white LED-Lichtquellen im Verkaufsraum empfohlen“, berichtet Wilhelm Lennertz, Lichtplaner bei Dula.

Die gezielte Abstimmung des Kunstlichtes auf die jeweilige Tagessituation, in Bezug auf Lichtfarbe und Helligkeit, ermöglicht den nahezu unmerklichen Übergang vom Außen- zum Innenraum. Auf diese Weise ist die Ware immer – abgestimmt auf das Tageslicht – perfekt in Szene gesetzt. Die erzielbare Spanne reicht von tagsüber hell, freundlich und strahlend, bis zu warmer, gemütlicher Lichtstimmung am Abend. All dies wird unmerklich für Kundinnen und Kunden über die Steuerung geregelt. „So erscheint die Ware immer im richtigen Licht“, erklärt Lennertz die Wirkung.

Technik, die begeistert

Die Steuerung des gesamten Verkaufsraums auf drei Etagen läuft über DMX512 – kurz für Digital Multiplexed, ein digitales Steuersignal zur Steuerung der Leuchten. Der eingesetzte Chip ist eine Sonderanfertigung mit einem besonders hohen Farbwiedergabeindex (RA97). Die Bandbreite der Farbtemperatur, also der Farbeindruck der Lichtquelle, reicht von 2.700 K (= Kelvin) warmweiß bis zu 5.500 K tageslicht- oder auch kaltweiß genannt. Für den subtilen Szenenwechsel sorgen lange Fade-Zeiten.

Ein dekoratives Highlight sind die Kronleuchter, die bewusst genau konträr angestrahlt werden. „Das schafft, über die hochwertige Ausführung der Kronleuchter hinaus, noch eine besondere Spannung auf der Fläche“, erklärt Lennertz.

Gastronomie belebt den Handel

„Um sich von der Konkurrenz und dem Online-Handel differenzieren zu können, bietet der Einzelhandel verstärkt Erlebnisse und nachhaltige Momente. Händler werden immer mehr zu persönlichen Beratern, Entertainern und Gastgebern“, weiß Dula-Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann. So bietet auch das Modehaus am Postplatz ein Café, in dem rund zehn Plätze zum Verweilen einladen und einen wunderbaren Blick auf den belebten Postplatz gewähren.
„Ein modernes Modehaus muss neue Impulse geben, um interessant zu bleiben“, erklärt Dinand. „Gastronomische Zusatzangebote werden zu Treffzonen für die ganze Familie und können als zusätzlicher Magnet wirken.“

 

Hochwertige Materialien wie Solnhofener Naturstein-Platten, Birnbaumfurnier, schwarzes Metall wie auch weiße und schwarze Kunststoffe unterstreichen das gewünschte Ambiente mit zeitloser, schlichter Eleganz. Foto: Dula

Die zahlreichen Fenster spielten nicht nur für die Möblierungsplanung eine wichtige Rolle: Auch das Lichtkonzept wurde speziell auf die Situation abgestimmt. Foto: Dula

Um für die Lichtszenarien klarer Tag und dämmeriger Abend eine professionell angepasste Farbsteuerung und Helligkeitsregelung zu gewährleisten, wurden regelbare tunable white LED-Lichtquellen eingesetzt. Foto: Dula

Dekoratives Highlight: Die Kronleuchter werden bewusst konträr angestrahlt. Das schafft eine besondere Spannung auf der Fläche. Foto: Dula