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Delegierte der Bonner Weltklimakonferenz besuchten Dortmund: Dula war eine Station der internationalen Gäste

Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi und mit Unterstützung des Bundes sowie der NRW-Landesregierung fand bis letzten Freitag, 17. November, die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn statt. Am 7. und 13. November folgten Interessierte aus aller Welt der Einladung von Barbara Hendricks und Armin Laschet, und besuchten in NRW ausgewählte Projekte, die den Klimaschutz aktiv vorantreiben. Dula in Dortmund ist eines davon.

Die EnergieAgentur.NRW organisierte die Exkursionen zu Projekten, die Klimaschutz-Lösungen „made in NRW“ zeigen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt, von Botswana über China bis zu den USA besuchten am 7. und 13. November das international tätige Ladenbauunternehmen Dula in Dortmund. Dort empfingen Heinz-Herbert Dustmann, Geschäftsführer der Dula-Gruppe, und seine Frau Marisa Dustmann gemeinsam mit Alexander Siassi und Andreas Henke, henke . siassi architekten, die internationale Delegation.

„Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, und das damit verbundene umweltbewusste Denken und Handeln, sind tief in unserer Unternehmenskultur verwurzelt und begleiten die gesamte Wertschöpfungskette“, erläutert Heinz-Herbert Dustmann. „Die Gäste waren begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten, Nachhaltigkeit und Klimaschutz schon bei der Planung eines Gebäudes einzubeziehen“, berichtet Alexander Siassi, der die energetische Sanierung der Dula-Hauptverwaltung als leitender Architekt begleitete.

Klimaziele für 2050 schon heute erreichen

In seinem Vortrag präsentierte Siassi die erfolgreichen Maßnahmen, die bei Dula umgesetzt wurden. „Bis 2050 plant die Bundesregierung eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 80 Prozent. Die Sanierung der Dula-Hauptverwaltung zeigt, dass dieses Ziel bei einzelnen Projekten schon jetzt erreicht werden kann“, erklärt Siassi. Durch die Erweiterung der thermischen Hülle und eine Erneuerung der Anlagentechnik erreichte Dula eine Reduzierung der Primärenergie und des CO2-Ausstoßes um rund 80 Prozent.

Auch die innovative Technik des neuen Heizungs-, Lüftungs- und Kühlsystems zeigt großen Erfolg. Dazu wurden ein Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme produziert, eine Holzpellet- und eine Photovoltaikanlage kombiniert. Besonders der Umgang mit der Energiewende in Bestandsgebäuden habe die internationalen Gäste beeindruckt, berichtet Siassi. 

Heinz-Herbert Dustmann zeigte in einer Präsentation weitere Anknüpfungspunkte des Unternehmens auf: Das zertifizierte Dula-Umweltmanagementsystem verfolgt vor allem Ziele zur Reduktion von Abfällen, Gefahrstoffen, Abwasser und Emissionen sowie die Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energiepotenziale. Seit 1996 trägt eine Feststoffverbrennungsanlage dazu bei, Energie zurückzugewinnen. Ein Leckage-management in den Werken sowie energiesparende Beleuchtungssysteme an allen Standorten steigern die Energieeffizienz. Dass Dula 2013 zum EU Green Building Partner ernannt wurde unterstreicht den Erfolg der Maßnahmen.

„Wir wollen nachhaltige Themen stets bewusst und nachhaltig verfolgen“, erklärt Heinz-Herbert Dustmann. Denn laut Dustmann sei nichts so gut, als dass es nicht noch besser gemacht werden könnte.

 

 

 Am 7. und 13. November begrüßten Heinz-Herbert und Marisa Dustmann (3. u. 4. v. r.) gemeinsam mit Alexander Siassi (l.) die internationalen Gäste in der Dula-Hauptverwaltung in Dortmund-Hombruch.

Fotos: Dula